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Bauchdeckenstraffung und Liposuktion in der Türkei

Eine straffere Körpermitte durch gezielte Konturierung, abgestimmt auf Ihre Anatomie.

Was sind Abdominoplastik und Liposuktion?

Bei der Abdominoplastik, der Bauchdeckenstraffung, wird überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt und die Bauchmuskulatur bei Bedarf gestrafft. Sie kommt häufig nach Schwangerschaften oder starker Gewichtsabnahme infrage.

Die Liposuktion entfernt umschriebene Fettdepots, zum Beispiel an Bauch, Flanken oder Oberschenkeln. Sie ist kein Mittel zur Gewichtsreduktion, sondern dient der Konturierung.

Beide Verfahren können einzeln oder kombiniert erfolgen. Ihre Anwendung hängt davon ab, ob eher Fett, überschüssige Haut oder geschwächte Muskulatur im Vordergrund steht.

Technik und Vorgehen

Bei der Straffung wird ein Schnitt knapp oberhalb der Schamhaare angelegt, der Nabel meist versetzt. Die Haut wird gestrafft, überschüssiger Anteil entfernt und eine Muskeldehnung, etwa nach Schwangerschaften, durch Nähte korrigiert.

Bei der Liposuktion werden über kleine Zugänge dünne Kanülen eingeführt. Häufig wird zuvor eine Flüssigkeit eingebracht, die das Fett lockert, mitunter mit Unterstützung von Vibrations- oder Ultraschalltechnik.

Je nach Ausmaß wird eine vollständige oder eine verkürzte Form der Straffung gewählt. Bei der Fettabsaugung begrenzt man die Menge, um Sicherheit und gleichmäßige Konturen zu gewährleisten.

Wer kommt infrage?

Infrage kommen gesunde Erwachsene mit stabilem Gewicht, die lokale Fettpolster oder erschlaffte Haut korrigieren möchten. Bei Liposuktion sind eine einigermaßen elastische Haut und ein Gewicht nahe dem Idealbereich wichtig.

Eine Straffung wird bei geplanten Schwangerschaften oder bei weiterer Gewichtsabnahme meist aufgeschoben. Die individuelle fachärztliche Beurteilung berücksichtigt unter anderem:

Ein persönliches Beratungsgespräch mit Untersuchung des Bauchs im Stehen und Liegen hilft, das passende Verfahren sorgfältig auszuwählen.

  • Hautelastizität und Muskelschwäche
  • Körpergewicht und Gewichtsstabilität
  • Frühere Bauchoperationen und Narben
  • Rauchen, Thromboserisiko und Vorerkrankungen

Behandlungstag, Heilung und Ergebnis

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Umfang zwei bis fünf Stunden. Nach der Straffung gehen Sie in den ersten Tagen leicht gebeugt, Drainagen werden meist nach einigen Tagen entfernt.

Ein Kompressionsmieder wird für mehrere Wochen getragen. Schwellungen und Gefühlsstörungen der Haut klingen über Wochen bis Monate ab. Das endgültige Ergebnis ist meist nach sechs bis zwölf Monaten beurteilbar.

Frühe, behutsame Bewegung und Atemübungen fördern die Durchblutung. Schweres Heben und intensiver Sport werden meist für etwa vier bis sechs Wochen vermieden.

Risiken und wichtige Hinweise

Zu den Risiken zählen Nachblutungen, Infektionen, Flüssigkeitsansammlungen, Wundheilungsstörungen, Gefühlsstörungen, Narben, Unebenheiten sowie, selten, Thrombosen und Embolien. Eine frühe Mobilisierung senkt das Thromboserisiko.

Ein stabiles Gewicht und ein gesunder Lebensstil sind für den Erhalt des Ergebnisses wichtig. Wegen des Thromboserisikos sollte die Rückreise mit Ihrem Behandlungsteam abgestimmt werden.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich beides kombinieren?
Eine Kombination ist häufig möglich, abhängig von Befund und Gesundheitszustand. Das Ausmaß wird individuell festgelegt, um die Sicherheit zu wahren.
Bleibt eine Narbe zurück?
Bei der Bauchdeckenstraffung bleibt eine Narbe im Unterbauch, die so platziert wird, dass sie meist unter Unterwäsche verborgen ist.
Hilft Liposuktion beim Abnehmen?
Nein, sie dient der Konturierung einzelner Regionen und ersetzt keine Gewichtsabnahme.

Ergebnisse und Heilungszeiten sind von Mensch zu Mensch verschieden. Jede Behandlung beginnt mit einer medizinischen Untersuchung durch einen approbierten Facharzt.

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